Umweltbildung

Umweltbildung

Das Thema Umweltbildung steht an unserer ländlichen Grundschule über den „normalen“ Fachunterricht (siehe Arbeitsplan Sachunterricht) hinaus in einigen Angeboten und Projekten im Fokus. Dazu schreibt das Niedersächsische Schulgesetz § 2 unter anderem:

„Die Schülerinnen und Schüler sollen fähig werden, für die Erhaltung der Umwelt Verantwortung zu tragen und gesundheitsbewusst zu leben.“[1]

Folgende Projekte tragen an der Grundschule Hanstedt zur Erfüllung dieses Bildungsauftrags bei:

Waldjugendspiele

Die Waldjugendspiele finden alle zwei Jahre statt. Es gibt zwei verschiedene Parcours, jeweils einen für die ersten und zweiten Jahrgängen und für die dritten und vierten Jahrgänge, so dass jeder Schüler und jede Schülerin die Waldjugendspiele in der Grundschulzeit zwei Mal auf unterschiedlichen Wegen und mit unterschiedlichem Anforderungsniveau mitmachen kann. Diese Spiele dienen nicht nur zum Kennenlernen der heimischen Flora und Fauna, sondern bieten auch ein Erleben aller Sinne. Die Kinder bearbeiten Stationen, an denen sie die unterschiedliche Beschaffenheit der Baumrinde erkennen, mit einem Stethoskop in Bäume hineinhorchen, Tiere des Waldes bestimmen, mit verschiedenen Grüntönen malen und vieles mehr.

Naturerfahrungen (Kurs im Förder-/Forderband)

Die Kinder können hier im nahegelegenen Wald in Kooperation mit anderen Schülerinnen und Schülern einfache Hütten, Unterstände oder Brücken bauen. Dabei machen sie die Erfahrung, dass ihnen in Zusammenarbeit mit anderen mehr gelingen kann, als sie allein zustande gebracht hätten. Außerdem erproben sie spielerisch, wie die statischen Bedingungen sein müssen, damit ihre Bauwerke (vorübergehenden) Bestand haben. Ein anderer Schwerpunkt ist die Erforschung von Flora und Fauna im Wald sowie die Möglichkeiten der gestalterischen Nutzung. Außerdem machen die Kinder die Erfahrung, dass ihnen ohne weitere Hilfsmittel, sondern nur mit Hilfe ihrer Fantasie erfüllende Beschäftigungsmöglichkeiten in der Natur einfallen.

Entkusseln auf dem Töps

Im Herbst unterstützen die Kinder der dritten und vierten Jahrgänge im Rahmen des Naturparktages die Waldarbeiter und Förster bei der Entkusselung der Heide auf dem Töps. Dies geschieht in der Regel in dieser Jahreszeit, um die Heide auf den Winter vorzubereiten. Die Kinder lernen damit gleichzeitig, den Umgang mit der Natur vor ihrer Haustür.

Da es eine gute Zusammenarbeit zwischen der Forstgemeinschaft und der Grundschule Hanstedt gibt, sind immer wieder unterschiedliche Aktivitäten möglich (z.B. das Pflanzen von Buchenschößlingen im Undeloher Wald oder die genannte Entkusselung).

Darüber hinaus hat die Grundschule Hanstedt eine Kooperation mit dem Naturschutzbund Lüneburger Heide, bei dem z.B. Projekte zum Thema Fledermäuse durchgeführt werden oder die Schülerinnen und Schüler unterstützen den NABU bei der Zählung von Vögeln.

Außerschulische Lernorte

Die einzelnen Klassen nutzen das vielfältige Angebot der Naturparks in der näheren und weiteren Umgebung, um weitere Naturerfahrungen zu sammeln. Meist werden diese Tagesausflüge durchgeführt, um sachkundliche Themen des Unterrichts abzurunden:

  • Schmetterlingspark, Holm-Seppensen
  • Barfußpark, Egestorf
  • Wildpark Lüneburger Heide, Nindorf
  • Windmühle, Eyendorf
  • Florian Naturprojekt
  • Projekt: Klimadetektive der EWE

Weitere Themen

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