Hausaufgaben

Hausaufgaben gehören für Schüler und Lehrkräfte zum Schulalltag. Wir Lehrerinnen der Grundschule Hanstedt wissen, dass Hausaufgaben in ihrem Umfang und in ihrer Aufgabenstellung häufig in der Diskussion sind. Das betrifft nicht nur die Schüler, das Elternhaus sondern auch das Lehrerkollegium. Die Grundfragen lauten dabei:

  • Wo liegt der Sinn von Hausaufgaben für den einzelnen Schüler?
  • Warum gerade diese Aufgabenstellung?
  • Muss jeder Schüler die gleichen Aufgaben wie seine Klassenkameraden bearbeiten?
  • Wie viel Zeit sollte ein Schüler für die Erledigung seiner Hausaufgaben brauchen?

Über diese Fragen haben wir uns als Kollegium ausgetauscht und haben auf Grundlage des aktuell gültigen Hausaufgabenerlasses vom 01.08.2012 folgendes festgelegt:

  • Die zu erledigenden Hausaufgaben stehen in einem ersichtlichen Zusammenhang mit dem Unterricht.
  • Sie dienen der Übung, Anwendung und Sicherung der im Unterricht erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten.Hausaufgabe kann auch sein, etwas mit in die Schule zu bringen oder Informationen zu einem Thema zu beschaffen. Hausaufgaben müssen nicht an jedem Tag der Woche aufgegeben werden.
  • Es wird am Vormittag genügend Zeit darauf verwandt, die Hausaufgaben zu erläutern, aufzuschreiben und ggf. Beispiele zu nennen und Fragen zu beantworten.
  • Möglich ist es auch, die Hausaufgaben in Art oder Umfang, je nach Belastbarkeit und Leistungsstand der Schüler zu differenzieren. Es wird also ggf. nicht jedes Kind am gleichen Tag dieselben Aufgaben lösen.
  • Die Bearbeitung der Hausaufgaben wird so vorbereitet, dass die Schüler in der Lage sein sollen, diese selbstständig zu erledigen. Fehler sind dabei Hinweise, die der Lehrkraft als Rückmeldung zum Lernstand des Kindes dienen.
  • Es wird bereits nach kurzer Zeit im ersten Jahrgang geübt, Hausaufgaben in einem Hausaufgabenheft zu notieren. Die Eltern und Lehrkräfte zeichnen mindestens einmal pro Woche das Heft ab.
  • Die Hausaufgabenpraxis wird von den jeweils in einer Klasse unterrichtenden Lehrkräften miteinander abgesprochen und mit der Elternschaft erörtert. Fehler bei den Hausaufgaben sollten von den Eltern zugelassen und als Chance gesehen werden (s.o.).
  • Es werden in der Regel keine Hausaufgaben von Freitag auf Montag erteilt.
  • Hausaufgaben werden nicht zensiert. Die Ergebnisse der Schüler werden mündlich und / oder schriftlich angemessen gewürdigt, besprochen und ggf. abgezeichnet.
  • Der maximale Zeitaufwand zur Erstellung von Hausaufgaben am Nachmittag beträgt laut Erlass vom 22.03.2012 30 Minuten.
    Arbeitet ein Kind zu lange an seinen Aufgaben können die Eltern die Bearbeitung abbrechen und den erreichten Stand abzeichnen. Dies dient als Rückmeldung für die Lehrkraft, dass die Hausaufgabe in diesem Fall zu umfangreich bemessen war.

Wir hoffen, mit unserer Hausaufgabenpraxis den Schülern
weitmöglich gerecht zu werden.

Bei Bedarf können selbstverständlich die Lehrkräfte zu diesem Thema angesprochen werden um weitere Informationen zu geben.

(Grundlage: Gesamtkonferenzbeschluss vom 08.11.2006, DB vom 03.02.2011, GK vom 27.06.2012)

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